Diese Unit entwickelt Photovoltaik, Solarthermie und Wechselrichtertechnik als technische Grundlage energiewirtschaftlicher Entscheidungen. Studierende sollen nicht nur wissen, dass PV-Anlagen Strom erzeugen. Sie sollen erklären können, warum Einstrahlung, Temperatur, MPP, DC/AC-Verhältnis, Wechselrichterbegrenzung, Netzanbindung, Eigenverbrauch, Speicherintegration und Anlagenmaßstab die Wirtschaftlichkeit und Systemwirkung bestimmen.
Der technische Kern ist einfach formuliert, aber anspruchsvoll in den Folgen: Eine Solarzelle wandelt einen Teil der eingestrahlten Leistung in elektrische Gleichleistung. Das Modul arbeitet aber nicht automatisch am optimalen Punkt. Der Wechselrichter sucht den Maximum Power Point, wandelt Gleichstrom in netzsynchronen Wechselstrom, begrenzt Leistung, stellt Schutz- und Netzfunktionen bereit und kann Blindleistung oder Speicherintegration ermöglichen. Auf Gebäudeebene ist Eigenverbrauch oft entscheidend; auf MW- und GW-Ebene dominieren Flächen, Netzanschluss, Curtailment, Direktvermarktung, PPA-Strukturen und Systemintegration.